A T E L I E R


Im künstlerischen Schaffen leuchtet ein Weg, gebahnt vom erfindenden Geist,
geebnet von Selbstvertrauen...
Das Kind spielt versonnen...

K U N S T

Aus der Serie Fliessgeschwindigkeit: „Vogel flieg“, Acryl auf Leinwand, 550 x 680 cm

Fliessgeschwindigkeit 1

Fliessgeschwindigkeit 2

Fliessgeschwindigkeit 3

Fliessgeschwindigkeit 4

Fliessgeschwindigkeit 5

Fliessgeschwindigkeit 6

Fliessgeschwindigkeit 7

Gouache auf Papier, 70 x 100 cm


Ü B E R    M I C H


1968 - 1973 Studium Freie Malerei und Graphik Hochschule Bildende Künste Berlin bei Professor Martin Engelman
1970 + 1972 Öffentliche Aufträge vom Senator für Wissenschaft und Kunst Berlin
1974 Sonderstipendium Kunstfond Berlin
Ab 1982 Mitglied im Verband Bildender Künstler Baden-Württemberg
Öffentliche Ankäufe vom Regierungspräsidium Tübingen und Landratsamt Balingen
1982 - 1990 Entwicklung von expressiver Figürlichkeit, Frauenakte
1988 Mitbegründerin des Soziokulturellen Zentrums Sudhaus in Tübingen
1980 - 1998 Laufende Ausstellungen im In - und Ausland
1987 - 1992 Öffentliche Malaktionen und Performances in Zusammenarbeit mit Musikern, Tübingen
1987 - 1998 Bilderwerkstatt im Sudhaus, Kunstatelier
1990 - 1997 Unmittelbare Ausdrucksmalerei - Gestische Bilder,
Seminare „Kunst als Selbsterfahrung“, „die Magie des Augenblicks“, verschiedene Unterrichtstätigkeiten
1992 „Der Acker - eine vierdimensionale Collage“ - intermediale Raumgestaltung mit Performance, Licht, Sounds, Tanz
1993 Ausstellung Künstler im Sudhaus Tübingen
1994 Galerie Geiselhard Reutlingen, Übermalungen von Werbeplakaten
1996 Podiumsdiskussion SWR, „Ist Tübingen eine Stadt für Kunst?“
1992 - 1998 Arbeit mit Collage/Übermalung als Dialog mit Inbildern aus Werbung und Kunstgeschichte
2000 - dato Laufende Auseinandersetzung mit Kontemplativer Malerei
2008 - 2010 Systemische Bilder, Fragmentbilder, Augenblicksbilder, Gelb-schwarze Konstellationen
2015 Atelier Alte Spinnerei Wannweil, Impulsmalerei und Fragmente
2016 Kooperation mit Werner Trotter, Gestische Bilder und Close-ups


P R E S S E




Auszüge aus einem Artikel von Rüdiger Schwarz im Gäuboten 2.4.2016

Nach längerer Ausstellungspause zeigt Ute Kroll eine kleine Werkschau

Für die Arbeiten in Tusche und Gouache der in Tübingen geborenen Ute Kroll sollte sich der Betrachter Zeit nehmen, gewohnte und überkommene Sehgewohnheiten ablegen, sich von wertenden Gedanken frei machen, die Blicke schweifen lassen, um in Tiefenräumen zu versinken……… Vor allem jedoch gilt es, achtsam zu bleiben, denn wie schreibt die Künstlerin so schön: “ Aus den Zwischenräumen summt leise die Ewigkeit. “ Was erst einmal ins Auge springt, ist die gestische Manier der Bilder, rhythmisch geschwungene, breite, dichte, fast monochrome Linienbündel und fliessende, weiche, durchschimmernde Flächen. Letztere breiten sich sanft, leise, frei und behutsam im Raum aus, während Halbbögen und Spiralen kraftvoll-bewegte Impulse setzen.

In den Kompositionen der Ute Kroll pulsiert die Spannung, mitunter scheinen da kosmische Sonnenstürme zu explodieren. Und doch fügen sich die Dualitäten zu einem versöhnten, harmonischen Ganzen zusammen. Ob Form oder Formlosigkeit, raue und weiche Strukturen, eine sich bahnbrechende Energie oder gesammelte, innere Einkehr, Rausch und Erschöpfung – Farben, Flächen und Linien heben zu raunen, zu klingen an, zwischen dem Schauenden und Geschauten kommen Schwingungen in Gang…. Man kann die abstrakten Bilder als Seelenlandschaften nehmen, Halbkreise und Spiralen als Lebensadern, als Wege und Pfade einer Suche nach sich selbst, die einen jenseits einer zweckgerichteten, abstrakt-isolierten Vernunft in tiefere Schichten so eines Menschseins geleiten. Alles ist im Fluss, in unermüdlicher Bewegung und Wandlung begriffen, Momentaufnahmen und Ausschnitte verweisen auf einen grösseren Zusammenhang….. Unbestritten ist jedoch, dass diese Malerei, in der Weniger mehr ist, von einer beseelten Aura umgeben ist, auch weil sie das Zusammenspiel der Lebenskräfte, die Mehrdeutigkeiten des Seins zulässt, nicht in wohlfeiler Harmonie auflöst, sondern den Spannungsbogen aushält………. Was will eine subjektive, poetische Schule des Sehens, der Wahrnehmung, in der jede Sekunde eines Wimpernschlags zählt, eigentlich mehr leisten ?

K O N T A K T

Ute Kroll
Atelier Alte Spinnerei
Hauptstraße 94
72827 Wannweil
Fone: +49(0)174 28 96 353
Mail: Kontakt